Das Klassenpfoten-Programm: Besuchshund 

Die Ausbildung zum Besuchshund bzw. zur Tiergestützten Intervention bereitet auf den bedürfnisorientierten Einsatz im Krankenhaus, Seniorenheim, Hospiz und ähnlichen Einrichtungen vor. 

Unsere Hundeschule bietet ein eigenen Ausbildunglehrgang "Klassenpfoten-Programm" an. Wir schulen euch und euren Hund in Theorie und Praxis und begleiten euch innerhalb des Lehrgangs auch an euren späteren Einsatzort. 

In der Theorie geht es unter anderem um 

  • Eignung und Voraussetzungen
  • Rasse und Alter
  • Ethik und Tierschutz im Training
  • Lernformen
  • Körpersprache, Stressanzeichen
  • Wahl und Kontrolle von Seiten des Hundes
  • Recht und Hygienekonzept
  • Psychologische Grundlagen
  • Kommunikation und Kooperation mit Therapeuten
  • Spezifische Regeln am Einsatzort

Zum Praxisteil gehören

  • Umsetzung der Theorie im praktischen Einsatz
  • Eingewöhnung an den zukünftigen "Arbeitsplatz"
  • Arbeit im therapeutischen Einsatz und Vorbereitung
  • Rückzug ermöglichen und lernen
  • Signale und Übungen für die Anforderungen am jeweiligen Einsatzort

 

Tiergestützte Intervention (TGI) mit IHK-Zertifikat

Der Lehrgang „Tiergestützte Intervention (IHK)“ richtet sich an Hundehalter:innen, die sich und ihren Hund für den therapeutischen Einsatz weiterbilden und qualifizieren möchten. Er besteht aus einem theoretischen Teil von 124 Unterrichtseinheiten und einem Praxisteil von mindestens 50 Stunden.

Der theoretische Teil umfasst 124 Unterrichtseinheiten und wird größtenteils online absolviert. Folgende Themen werden in insgesamt 11 Modulen behandelt und mit abschließenden Klausuren beendet:

  • Lerntheorie
  • Praktische Umsetzung
  • Ethologie
  • Psychologie und Pädagogik
  • Einsatzgestaltung
  • Gesundheit
  • Das Tier als Kollege
  • Kommunikation in der TGI
  • Rechtsgrundlagen

Die praktische Fortbildung besteht aus mindestens 50 Praxisstunden, die in mindestens einem anerkannten BHV-Praxisbetrieb absolviert werden. Die Hundeschule am Schwanheimer Wald ist anerkannter Praxisbetrieb des BHV.

Die TeilnehmerInnen lernen, im Theorielehrgang erworbene Kenntnisse unter Anleitung in die Praxis umzusetzen. Dabei gilt es, einen speziell für diesen Lehrgang entwickelten Tätigkeitskatalog abzuarbeiten. Es werden Basisübungen wie Sitz, Platz, Fuß, Gehen an lockerer Leine, etc. mit und ohne Ablenkung und unter Praxisbedingungen geübt, Clickertraining, Aufbau einer neuen Lerneinheit sowie Stressmanagment in der Praxis erprobt und trainiert. Ein wichtiger Bestandteil der praktischen Arbeit ist außerdem das Erkennen von Überforderung und Stress bei Mensch und Hund.  

Es besteht die Möglichkeit, das Training in Form von Einzeltrainingsstunden oder bei mehreren Interessenten in Form von Gruppenstunden zu absolvieren. Die Kosten für die praktische Ausbildung belaufen sich auf € 25,00 (Gruppenstunde) / € 50,00 (Einzelstunde). 

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