Unser Angebot
Der gemeinnützige Verein Klassenpfoten e.V. kümmert sich schwerpunktmäßig um die professionelle Ausbildung von Schulbegleithund-Teams sowie die artgerechte Ausbildung von Hunden.
Vom Welpenalter an werden die Hunde auf den Alltag mit ihren Familien oder auf die Tätigkeit als Begleit- und Therapiehund vorbereitet. Dies geschieht auf Basis moderner, positiver und bedürfnisorientierter Lern- und Trainingsmethoden.
Dabei kooperiert der Verein mit der Hundeschule am Schwanheimer Wald. Die Trainerinnen der Hundeschule leiten im Auftrag des Vereins die Kurse, Seminare und Einzelstunden an.

Unser Angebot

Grundlagen-training
Eine gute Leinenführigkeit, Abrufen von herumliegendem Essen, Sicherheit in städtischer Umgebung, zur Ruhe kommen und auf einer Decke liegen bleiben - das und noch viel mehr sind Voraussetzungen, die ein zukünftiger Schul- und Therapiehund braucht.
Mit der Ausbildung kann spielerisch schon beim Welpen und Junghund begonnen werden. Ist der Hund älter als ein Jahr, kann er sein Können in der Hundeführerscheinprüfung unter Beweis stellen.

Schul-
begleithund
Ein ausgebildeter Schulbegleithund muss richtig viel können: Rennende Kinder ignorieren, Pausenbrote links liegen lassen, sich entspannt anfassen lassen, kleine Tricks beherrschen - ja, sogar erkennen, wo Trost und Unterstützung nötig sind.
Dazu braucht er Unterstützung von seinem Menschen. Die Ausbildung der Lehrperson ist daher genauso wichtig, damit sie den Klassenraum richtig vorbereiten kann, Ruhezonen schafft und Stress erkennt.

Tiergestützte Intervention
Im Krankenhaus, Seniorenheim oder Hospiz gelten besondere Bedingungen: Hygienevorschriftenmüssen eingehalten, Tabuzonen dürfen nicht betreten werden. Glatte Flure, piepsende Geräte, stechende Gerüche - daran muss der Hund behutsam gewöhnt werden.
Daher ist umfangreiches Wissen um die Vorschriften in den Einrichtungen nötig - und um die Körpersprache des vierbeinigen Begleiters, damit er nicht überfordert wird.
Was sollte dein Hund mitbringen?
Nicht jeder Hund ist geeignet für diese anspruchsvolle Aufgabe. Lärmende und rennende Kinder auf dem Schulhof, der Geruch nach Krankheit und Desinfektionsmitteln, Stress und Trauer - das kann auch die Vierbeiner sehr belasten.
Die Hunde brauchen ein ruhiges Gemüt, viel Gelassenheit, Intelligenz und Zugewandtheit zu Menschen. Und eben eine gute Ausbildung, die sie fördert und ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Grenzen erkennt und respektiert.
Das zeigt schon, dass es sinnvoll ist, den Hund erwachsen werden zu lassen, bevor er in diese Aufgabe geschickt wird. Natürlich können wir schon im Welpenalter spielerisch mit Ausbildungselementen beginnen. Ob der Welpe aber mal ein guter Begleithund wird, kann man in diesem Alter nicht vorhersagen. Wir geben den Hunden daher die Zeit, die sie brauchen.

